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Der Stierkampf in Spanien hat Gegner

Der spanische Stierkampf “Corrida de Toros” ist das traditionelle nationale Fest “La Fiesta Nacional” seit dem frühen 18. Jahrhundert in Spanien. Bei diesem blutigen Ritual kämpft Mensch gegen Stier in einer Stierkampfarena bis zum qualvollen Tod des Tieres. Dieses Spektakel dauert etwa 20 Minuten. Der Stierkampf in Spanien findet allerdings immer mehr Gegner, so hat Barcelona das traditionelle Fest generell verboten und im spanischen Parlament ist eine aktive Lobby gegen den spanischen Stierkampf entstanden. Wer einen Stierkampf mit eigenen Augen schon einmal erleben durfte, kann diese Entwicklung durchaus nachvollziehen.

Nur 11 spanische Abgeordnete des gesamten Parlaments gehören bis jetzt der Gruppierung, die für den landesweiten Tierschutz für Kampfstiere steht, an. Viele Politiker befürworten die Tradition des Stierkampfes in Spanien, andere äußern sich nicht direkt und beziehen keine klare Position, denn dies könnte Wählerstimmen kosten. Verblüffend dagegen ist, dass sich nur rund 30 Prozent der spanischen Bevölkerung für den traditionellen Stierkampf in Spanien interessieren. Doch bei diesem Teil der Spanier sind die Toreros nationale Stars. In den letzten zwei Jahren wurden über 15.000 spanische Kampfstiere auf brutale Weise hingerichtet. Die Sitzplätze der Kampfarenen sind aber fast immer ausverkauft und Karten werden auf dem Schwarzmarkt hoch gehandelt. Weitere Informationen finden Sie im Artikel der Tageszeitung. Mehr zum spanischen Stierkampf und spanischen Festen, sowie kulturellen Highlights und der spanischen Küche, finden Sie im Spanien-Portal, einem der größten Webkataloge zu Spanien.

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